Fröhlich und dankbar
Du sollst fröhlich sein und dich freuen über alles Gute, das der HERR, dein Gott, dir und deiner Familie gegeben hat.
Gott möchte uns gern Gutes tun. Das verspricht er seinem Volk Israel, bevor es in das Heilige Land einzieht. Er gibt seinem Volk gute Aussichten. Täglich erreichen mich Nachrichten. Oft sind es keine guten, sondern eher düstere Prognosen. Egal, ob es die wirtschaftliche Entwicklung in unserem Land ist oder die außenpolitischen Verhältnisse, ob es persönliche oder gesundheitliche Nachrichten sind. Da tut es gut zu hören, was Gott über uns denkt und wie er mit uns umgehen will. Natürlich ist dieses Versprechen, das über dem Monat Februar steht, zunächst an sein Volk gerichtet: Wenn sie in das Land einziehen und sich darüber freuen, wie die Ernte heranwächst, sollen sie die ersten Früchte nehmen und diese Gott weihen. Das heißt, sie sollen diese Früchte in den Tempel bringen: Damit drücken sie ihre Dankbarkeit und ihr Vertrauen Gott gegenüber aus: Sie danken dafür, dass Gott es so gut mit ihnen meint. Aber vertrauen auch: die ersten Früchte werden nicht die einzigen bleiben! Die Ernte wird weitergehen! Gott will dafür sorgen, dass sein Volk die volle Ernte einfahren kann! Übertragen auf unser tägliches Leben heißt das: „Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben – aber den Herrn!“, so sagt es Hans-Joachim Eckstein. Gott hat jeden Menschen lieb und möchte uns Gutes tun und uns zu seinem guten Ziel bringen. Das zeigt er uns in Jesus Christus. Deshalb können wir nie früh genug anfangen, ihm zu danken – und ihm vertrauen, dass er uns auch gut weiter durch den Tag bringt.
In unserer alltäglichen Routine heißt das, auch solche Vertrauensschritte zu tun! Es gibt so viele Dinge im Alltag, die mich belasten, mich bedrängen, mich in Stress bringen. Es gibt so viel zu erledigen. Doch wenn ich die erste Zeit des Tages, die ersten ruhigen Minuten am Morgen Gott widme, dann darf ich erfahren, dass ER auch für alles Weitere sorgt. Manche Aufgabe erledigt sich fast von selbst, anderes geht plötzlich viel leichter, als ich gedacht und gefürchtet habe. Natürlich geht nicht alles glatt. Aber die Schwierigkeiten kann ich gelassener bewältigen. Gott will das Vorzeichen unseres Tages, ja unseres Lebens sein. Er will viel Gutes tun – jedem persönlich, aber auch denen, die zu uns gehören. Dafür braucht er Menschen, die ihre Hände öffnen und das Gute mit Dank annehmen, was Gott an jedem Tag schenkt. Von IHM werden ihre Hände mit Gutem gefüllt. Sie können es dann weitergeben.
Gott will ich lassen raten, denn er all Ding vermag. Er segne meine Taten an diesem neuen Tag. Ihm hab ich heimgestellt mein Leib, mein Seel, mein Leben, und was er sonst gegeben: Er mach’s, wie’s ihm gefällt. (Georg Niege)
Es grüßt Sie herzlich